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Über Therapie-Film

Ich habe immer sehr viel davon profitiert, wenn ich TherapeutInnen und Coaches live bei ihrer Arbeit beobachten konnte. Dieses Lernen durch die unmittelbare Anschauung möchte ich mit gefilmten Dokumentationen von praxisorientierten Seminaren und Live-Sitzungen ermöglichen. Alle Seminare sind gut verständlich und klar strukturiert und konzentrieren sich auf konkretes, praktisch umsetzbares Handwerkszeug und therapeutische/beraterische Techniken.

Beim Anschauen soll der Eindruck entstehen, dass man im Seminar oder bei der Live-Sitzung direkt mit dabei ist. Dazu werden diese Filme mit mindestens 3 Kameras und 5 Mikrophonen sehr aufwändig produziert und nachbearbeitet. Innerhalb der Dokumentationen erlaubt eine einfache Menüführung das Navigieren zu den einzelnen Einheiten. Dadurch macht es Spaß, sich am Bildschirm Anregungen zu holen und seine Fähigkeiten zu erweitern.

Manfred Prior

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Künftige Projekte

Gisela Perren-Klingler: Traumatherapie – wirksame Tools für das Leben
nach schwersten Belastungen und extremem Stress
erhältlich ab September 2019

Manfred Prior „MiniMax-Interventionen und darüber hinaus“
Aufnahme 17. – 18. Juni 2019, erhältlich ab Oktober 2019

Life-Sitzungen von Therapie-, Beratungs- und Coaching-Sitzungen
erhältlich ab Ende 2019

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Geschichte Therapie-Film

  • Sommer 2018: Manfred Prior produziert mit „Prior Productions“ das eintägige Seminar „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht“ und macht es über die Homepage der MEG-Frankfurt zugänglich.
  • Januar 2019: „Prior Productions“ wird in „Therapie-Film“ umbenannt
  • 20. Juni 2019: Der Online-Shop geht mit „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht“ und Manfred Priors Hypnose-Grundlagenseminaren B1, B2 und B3 des Curriculums „Klinische Hypnose MEG“ ans Netz

Nach über 30 Jahren, in denen ich mich bemüht habe, immer bessere Seminare im Bereich Psychotherapie, Beratung und Coaching zu machen, erreichte ich allmählich ein Plateau, auf dem ich mich als Referent/Trainer/Aus- und Weiterbilder nur noch geringfügig steigern konnte. Auch lernte ich – anders als am Anfang – durch die Seminare immer weniger dazu. Das, was ich zu sagen und zu vermitteln hatte, kannte und konnte ich einigermaßen, die meisten Fragen und Kommentare der SeminarteilnehmerInnen hatte ich schon irgendwann mal gehört.

Gleichzeitig war mir immer deutlicher geworden, dass vieles von dem, was ich in den Seminaren thematisiere, anderswo wenig oder gar nicht vermittelt wird. Das, was ich über drei Jahrzehnte hinweg entwickelt hatte, soll aber weiter zugänglich sein – auch denjenigen, die nicht die Möglichkeit haben, an einem meiner Seminare teilzunehmen

So entstand der Wunsch nach einer filmischen Dokumentation. Diese sollte so hochwertig produziert werden, dass das Anschauen der gefilmten Dokumentation eine reale Teilnahme möglichst weitgehend ersetzen kann. Schnell wurde mir klar, dass dies nur mit Hilfe von professionellen Dokumentarfilmern und einem erheblichem Aufwand möglich ist. Mit der Zeit musste ich erkennen, dass ich michfür eine solche Produktion selber um Filmaufnahme, Finanzierung und Vertrieb kümmern musste .

Eine Kollegin hat mich dann mit dem Dokumentarfilmer Michael Krambrock bekannt gemacht. Mit seiner langen Erfahrung erwiesen sich er und seine Crew für die Filmaufnahmen und den Schnitt als großer Glücksgriff. Es stellte sich nämlich heraus, dass bei den interaktiven Seminarphasen die Tonaufnahmen von Teilnehmerfragen sehr schwierig und heikel waren. Dies hat Michael mit großem Aufwand gut und immer besser hinbekommen.

Meine beiden MitarbeiterInnen Petra Fischer-Mix und Beate Fellenz begeisterten sich nicht nur für das Projekt sondern wollten einen Teil der Mehrarbeit mit schultern. Obwohl ich ahnte, dass das Ganze möglicherweise doch irgendwie sehr viel sein würde, entschied ich mich dazu, als Pilotprojekt mein Seminar zu „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht“ aufzeichnen zu lassen.

Als das gelungen und sicher im Kasten war, schrieb ich eines nachts eine Mail an meinen Steuerberater. Seinen bedachten und sachkundigen Rat hatte ich immer geschätzt. Sicherheitshalber wollte ich von ihm wissen, ob ich beim Verkauf der DVDs steuerlich noch etwas berücksichtigen müsse. Am nächsten Morgen rief mich mein entsetzter Steuerberater an, brachte gerade noch ein „Guten Morgen“ heraus und warnte mich eindringlichst: „Herr Prior, tun Sie das nicht! Stoppen Sie das! Können Sie das noch irgendwie rückgängig machen?“. Aber da war der „Point of no return“ schon erreicht…

Manfred Prior